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„Future Skills“ werden von Fachpersonen im Bildungskontext neben Künstlicher Intelligenz als wichtigstes Thema der beruflichen Bildung in den nächsten drei Jahren eingeschätzt. Doch was wird unter zukünftigen Fähigkeiten oder „Zukunftskompetenzen“ verstanden? Keiner von uns kann die Zukunft voraussagen. Daher geht um Fähigkeiten, die auf eine ungewisse Zukunft in unserer VUCA-Welt vorbereiten.

VUCA steht für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität.

  • Unsere Welt ist schnelllebig:
    Trends entstehen über Nacht und technische Entwicklungen verändern rasant das uns Bekannte.
  • Unsere Welt ist unsicher:
    Von Banken- und Flüchtlingskrisen bis hin zu Pandemie und Ukraine-Krieg  jederzeit kann Unvorhergesehenes passieren.
  • Unsere Welt ist komplex:
    Wissen und Zusammenhänge werden immer vielschichtiger, sodass die Folgen unserer Entscheidungen nicht absehbar sind.
  • Unsere Welt ist vieldeutig:
    Menschen, Themen und Situationen können unterschiedlich interpretiert werden und zu Widersprüchen führen, mit denen man umgehen muss.

Nicht Fachkompetenzen, sondern Future Skills

In einer solchen Welt verlieren Fachkompetenzen zunehmend an Bedeutung, da einerseits ihre Halbwertszeit sinkt und andererseits der Zugang immer einfacher wird, nicht zuletzt durch künstliche Intelligenz. Gefragt sind Fähigkeiten, die uns helfen, angemessen zu handeln, auch wenn die Situation neu und unübersichtlich ist.
Genau hier setzt mein Future Skills Kompass an. Er richtet den Blick bewusst auf zwölf überfachliche Kompetenzen, die uns in einer VUCA-Welt handlungsfähig halten.
Das Modell unterscheidet vier Kompetenzgruppen: Digital Literacy, Selbst-, Methoden- und Sozialkompetenzen. Die jeweiligen Kompetenzen und Fähigkeiten werden kurz definiert und anschließend wird der Bezug zur VUCA-Welt hergestellt.